Fotografietechniken für neue Reiseblogger: Erzähle mit Licht

Ausgewähltes Thema: Fotografietechniken für neue Reiseblogger. Willkommen! Hier lernst du, wie Bilder zu Geschichten werden, Leser fesseln und deinen Blog wachsen lassen. Kommentiere deine Fragen, teile Erfahrungen und abonniere für wöchentliches Foto-Inspo direkt aus der Reisepraxis.

Dein visueller Kompass: Grundlagen, die sofort wirken

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Belichtung verstehen: ISO, Blende und Zeit im Zusammenspiel

Denk an Belichtung wie an ein Team: ISO hebt Lichtempfindlichkeit, Blende steuert Tiefe, Zeit friert Bewegung. In Santorin fing ich tanzende Möwen mit kurzer Zeit ein, während eine offene Blende das Meer weich zeichnete. Übe bewusst, notiere Einstellungen, vergleiche Ergebnisse und finde deinen Stil.
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Halbautomatiken clever nutzen: Av/A und Tv/S unterwegs

Statt alles manuell: Wähle Av für gezielte Tiefenschärfe bei Porträts und Tv, wenn Action zählt, etwa bei Märkten. In Marrakesch half mir Tv, wirbelnden Staub scharf zu halten, während die Kamera die Blende wählte. So bleibst du flink, verpasst keinen Moment und behältst kreative Kontrolle.
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RAW versus JPEG: Qualität, Flexibilität und Speicher

RAW bietet mehr Dynamik und Farbtiefe, ideal für kontrastreiche Szenen wie Gassen im Gegenlicht. JPEG spart Platz und ist schnell online. In Porto rettete mir RAW Details im Nebel, die JPEG verschluckte. Entscheide situativ: wichtige Motive in RAW, Serien und Alltagsmomente als JPEG.

Komposition, die erzählt: Ordnung im Abenteuer

Straßen, Geländer oder Flussläufe leiten das Auge elegant zum Motiv. In Lissabon rahmte ich eine Straßenbahn durch einen Torbogen; sofort wirkte das Bild ruhiger und gezielter. Suche Linien aktiv, gehe in die Hocke, kippe leicht die Perspektive und setze Bögen, Fenster oder Schatten als sanfte Rahmen.

Komposition, die erzählt: Ordnung im Abenteuer

Lege Horizonte auf Drittel, und Gesichter leicht versetzt – das schafft Balance. Danach brich Regeln gezielt: In den Dünen von Maspalomas platzierte ich den Wanderer mittig für monumentale Wirkung. Kenne die Struktur, spüre die Szene, und entscheide dann, ob Klassik oder Bruch die Geschichte stärker trägt.

Lichtjagd: Goldene Stunde bis Blaue Stunde

Kurz nach Sonnenaufgang oder vor Sonnenuntergang sind Schatten lang und Töne warm. In der Toskana leuchteten Hügel wie gemalt; Gesichter strahlten ohne harte Kontraste. Plane Locations am Vorabend, nutze Gegenlicht für Glanzkanten, halte Reflektoren bereit und experimentiere mit Silhouetten für poetische Ruhe.

Lichtjagd: Goldene Stunde bis Blaue Stunde

Wenn der Himmel kobaltblau wird, tanzen Lichter. In Tokio spiegelten Neonfarben auf nassem Asphalt, Langzeitbelichtung erzeugte weiche Lichtspuren. Stativ oder fester Untergrund helfen; reduziere ISO, verlängere Zeit, und balanciere Weißabgleich, damit Blau tief bleibt und Gelbtöne angenehm glimmen.

Einwilligung und Kultur: Würde zuerst

Frage höflich, erkläre Zweck, zeige Bilder. In Fez nickte ein Händler erst, nachdem ich meinen Blog kurz zeigte; das Lächeln war echt. Achte auf lokale Regeln, biete Fotos an, und respektiere ein Nein. Erzähle in Kommentaren, welche Sitten dich überrascht haben, und lerne gemeinsam mit der Community.

Natürliche Porträts: Verbindung vor Technik

Ein kurzes Gespräch löst Anspannung. Lobe ein Detail, erkläre deinen Bildgedanken, lass Pausen. In Hoi An entstanden die besten Bilder nach einem Tee. Nutze weiches Licht, stelle die Augen scharf und halte den Hintergrund ruhig. Teile deine Porträtfragen unten – wir antworten mit konkreten Setups.

Straßenfotografie: Diskret und sicher

Halte Kamera tiefer, arbeite mit Weitwinkel, antizipiere Bewegungen. In Athen wartete ich an einer Ecke, bis Schatten und Schritte perfekt trafen. Kenne deine Rechte, vermeide heikle Situationen und respektiere Privatsphäre. Abonniere, wenn du praxisnahe rechtliche Checklisten für dein nächstes Ziel möchtest.

Leicht reisen: Ausrüstung, die wirklich zählt

Kamera-Wahl: Smartphone oder spiegellos?

Moderne Smartphones liefern starke Ergebnisse, besonders bei gutem Licht und schnellem Teilen. Spiegellose Systeme bieten bessere Dynamik und Wechselobjektive. In Island kombinierte ich beides: Handy für Stories, Kamera für Landschaften. Entscheide nach Reiseziel, Komfort und deinem Anspruch an Nachbearbeitung.

Objektive: Reisezoom und Festbrennweite im Team

Ein 24–70mm deckt Vieles ab, eine 35mm-Festbrennweite bringt Lichtstärke und Charakter. In Kyoto trug ich nur diese zwei Optionen und war frei. Festbrennweiten schulen Blick und Nähe, Zooms geben Flexibilität. Welche Kombi nimmst du mit? Schreib es in die Kommentare und inspiriere andere.

Kleine Helfer: Filter, Tuch, Powerbank

Ein ND-Filter beruhigt Wasser und Wolken, ein Mikrofasertuch rettet Kontraste, eine Powerbank hält dich online. In Bergen verwandelte ein ND8 einen sprudelnden Bach in seidige Linien. Packe leicht, aber gezielt; priorisiere Dinge, die Bildqualität und Workflow wirklich verbessern, statt Gewicht zu addieren.

Presets als Start, nicht als Ziel

Nutze Presets, um Konsistenz zu schaffen, dann passe Helligkeit, Kontrast und Weißabgleich individuell an. In Dubrovnik rettete eine gezielte Belichtungskorrektur den Hautton im Schatten. Baue eine kleine Preset-Familie, notiere Anpassungen und teile in den Kommentaren, welche Looks deine Marke definieren.

Farbe und Tiefe: HSL und lokale Korrekturen

Mit HSL steuerst du Farbnuancen, lokale Masken betonen Details. In Marrakesch senkte ich Orange, hob Blau, und lenkte den Blick auf Hände eines Kunsthandwerkers. Arbeite subtil, prüfe Hauttöne, und halte eine Vorher/Nachher-Kontrolle. Frag in der Community nach Feedback zu deinem Farbmix.

Zeige deine Bilder: Blog, Newsletter und Social Media

Kuratiere drei bis fünf Bilder pro Geschichte: Establishing Shot, Detail, Emotion, Abschluss. In Patagonien funktionierte diese Dramaturgie hervorragend. Definiere einen Hero-Shot für die Startseite und verknüpfe die Serie im Beitrag. Poste unten deine Serien-Ideen – wir geben konstruktives Feedback.

Zeige deine Bilder: Blog, Newsletter und Social Media

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